Grundlagenstudium

Der universelle Entwicklungsablauf der Astrologie

Die Universalität dieses Entwicklungsablaufs besteht darin, dass zum einen alle konkreten Erscheinungen, also Mensch, Lebewesen oder Ereignis, in ihn einbezogen sind und zum anderen ist er gleichermaßen auf alle nicht konkreten Erscheinungen anwendbar. Durch diese uneingeschränkte Anwendbarkeit, eignet sich die Astrologie für ein tiefes Verständnis des Grundsätzlichen nicht nur am Menschen, sondern an den Dingen schlechthin. Wobei ausschließlich auf die astrologische Analogiebildung zurückgegriffen wird.

Jedes Tierkreiszeichen kann als symbolisches Depot betrachtet werden, in dem ein einziges, reines Prinzip als universelles Wirkungsprinzip gespeichert ist. Doch Tierkreiszeichen symbolisieren grundsätzlich nur Möglichkeiten, niemals konkret Manifestiertes. Die symbolisierten Prinzipien bringen sich als die treibenden Wirkpotentiale hinter allen Daseinsäußerungen zum Ausdruck. Zu den Daseinsäußerungen verhalten sie sich keineswegs wie ein beeinflussendes oder gar bestimmendes „Äußeres“. Vielmehr wirken sie in, durch und vor allem als Phänomene selbst.

Nach der Betrachtung der Häuserspitze wird das Tierkreiszeichen beurteilt. Die Tierkreiszeichen sind die gespeicherten Möglichkeiten – die Prinzipien, die über die Planeten abrufbar und analysierbar sind.

Das Tierkreiszeichen, in das eine Häuserspitze fällt, ist für das Haus zuständig. Das heißt, es bestimmt das Prinzip nach dem sich die Angelegenheiten des Hauses und somit das entsprechende Lebensgebiet, konkret entwickeln müssen. Betrachtet wird, welches Zeichen/welcher Planet über das Haus herrscht. Wer herrscht, gibt den Ton an: In dieser Art und Weise wird das entsprechende Lebensgebiet gelebt.

Die gesamte Vielfalt der manifestierten Schöpfung, einschließlich des Menschen, stellt sich aus Kombinationen zusammen. Es gibt kein Tierkreiszeichen, kein Wirkpotential, das höher oder niedriger wäre als irgendein anderes oder das vor irgendeinem anderen Vorrang hätte.
Diese Betrachtung steht im Gegensatz zur klassischen Astrologie. Es ist unbedingt erforderlich beide Systeme zu erlernen, denn in der Mundanastrologie und in der Stundenastrologie ist dieses Wissen erforderlich.

Alle Zeichen vom gleichen Element besitzen alle Eigenschaften gemeinsam. Da sich jedoch jedes Zeichen in einem anderen Stadium darstellt, wirken sich diese Eigenschaften unterschiedlich aus.

Die Elemente beschreiben also:

  • Das feurige Wesen von Widder, Löwe und Schütze.
  • Das erdige Wesen von Stier, Jungfrau und Steinbock.
  • Das luftige Wesen von Zwilling, Waage und Wassermann 
  • Das wässrige Wesen von Krebs, Skorpion und Fische.