Logo Astrid Obersteiner

Märzmond

Den eigenen Weg gehen!

Unser Leben unterliegt einem stetigen Wandel. Wir brauchen Kraft, einen ruhigen Geist und innere Klarheit, um die eigene Situation gut beurteilen zu können. Emotional in eine Sache verstrickt zu sein, erschwert die Entscheidungsfindung meist sehr. Inhalte von Februar 19 kommen nochmals auf den Schreibtisch und fordern auf, nötige Korrekturen vorzunehmen, damit sich ein Vorhaben auch gut entwickeln kann. Setze positive Zeichen für eine gute Zukunft. Merkur ist vom 06.03.19 bis 29.03.19 rückläufig. Vertraue darauf, den eigenen Impulsen zu folgen, um richtige Entscheidungen zu treffen. Nutze die guten kosmischen Voraussetzungen, die besondere Zeitqualität, um in nächster Zeit etwas Wichtiges bis ins kleinste Detail zu analysieren. Versuche, Fehlerquellen aufzulösen, und verliere nicht deine positive Grundstimmung, auch wenn es ab und an etwas knifflig wird.

Alte Monatsnamen: Lenzing, Spröckel, Frühlingsmonat, Lenzmond
Tierkreiszeichen: Fische und Widder
Themen: Lebensbejahung, Verwirklichung durch neue Impulse, Kräftezuwachs

Das Leben ist nur ein Augen-Öffnen und Wieder-Schließen. Darauf kommt's an, was man in der kleinen Mittelpause sieht.
Nach Christian Friedrich Hebbel

Zeit für mich: Es dem Glück besonders leicht machen

Das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit ist, sich in lockerer Bewegung an der frischen Luft aufzuhalten. Mit der steigenden Lichtintensität erhöht sich die Produktion der Glückshormone wie Serotonin und Dopamin. Das lenkt unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf das Gute und die Lebensfreude. Das schöne Gefühl von Entspanntheit, innerer Ordnung und Zufriedenheit stellt sich ein. Die ersten Farben des Frühlings, die zarten Knospen, die ersten Frühlingsblumen mit ihrem lieblichen Duft, der Jubelgesang der Singdrossel und das Zurückkehren der Zugvögel vermitteln die Intensität des freudigen Erwachens. Unsere Sinne öffnen sich, und die vielen kleinen Wunder der Natur machen uns Mut für einen Neubeginn. Speichern Sie die Energie und Feierlichkeit der Frühlingsstimmung in Ihrem Herzen.

Im Tierreich wird gebalzt, Nistplätze werden gebaut und Reviere neu gezogen. Auch am Nachthimmel kommt es zu einer neuen Rangordnung. Die Wintersternbilder senken sich und bilden nun den Himmelsbogen von Südwesten nach Nordwesten. Noch schön zu sehen ist das vertraute Wintersternbild Orion, seine Gürtelsterne scheinen parallel zum Horizont aufgereiht zu sein. Am 20. März um 17:15 Uhr kreuzt die Sonne den Himmelsäquator und tritt in das Tierkreiszeichen Widder ein. Die Sonne befindet sich dann am sogenannten Frühlingspunkt, es herrscht Tagundnachtgleiche. Die Astrologie erstellt anhand des Datums des Sonnengangs über den Frühlingspunkt ein sogenanntes Äquinoktium - das Jahreshoroskop. Es gilt bis zur nächsten Tagundnachtgleiche im folgenden Jahr.

Mond im März

14.03. Halbmond zunehmend, Sonne 23°33´05 Zwillinge / Fische
Der Glaube an sich selbst steht an erster Stelle. Reflektieren Sie über Ihre wunderbaren Eigenschaften und Talente, begeben Sie sich in den Modus der Bewusstwerdung. Es ist die Zeit für Veränderung und Neubeginn.

21.03. Vollmond Sonne 00°09´17 Waage / Widder
Lassen Sie sich voller Vertrauen auf eine spannende Seelenreise ein. Spüren Sie in sich hinein, was es in Ihren geheimen Seelenräumen zu entdecken gibt, und stellen Sie innere Balance durch Achtsamkeit her.

28.03. Halbmond abnehmend, Sonne 07°11´41 Steinbock / Widder
Öffnen Sie Ihr Herz. Um es mit Gottfried Wilhelm Leibniz auszudrücken: Lieben heißt, unser Glück in das Glück eines anderen zu legen. Stärken Sie das, was Ihnen besonders gut gefällt, und nähren Sie es mit viel Liebe.

Frühere Zeiten

Seinen Namen erhielt der März vom römischen Gott Mars. Bei den Römern hieß der Monat Martius, und in dieser Zeit begannen die Feldzüge. Kennen Sie noch das Kinderlied "Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt"? Die Arbeit auf Feld und Flur begann, und so mancher machte sich auch "einen guten Lenz" bei einem frisch gebrauten "Märzen-Bier".
Im astrologischen Kontext beschreiben die Zeichen Widder und Fische gemeinsam den Prozess der Inkarnation: die energievolle Widder-Kraft, durch welche sich unser Lebensimpuls ausdrückt, und die empfindsame Fische-Kraft, die uns zurückhält im Nebel des Jenseitigen, an unserem Über-Ich. Es ist die Zeit, in der sich der Mensch von Schattenthemen abnabelt, um sich mit neuem Mut dem Leben entgegenzustellen. Ein sehr schöner und alter bulgarischer Brauch ist Marteniza. Das ist ein kleiner rot-weißer Glücksbringer in Form eines Fadenpüppchens oder -anhängers, der mit Anfang März am Körper getragen wird, bis man ein erstes Frühlingszeichen findet, etwa einen blühenden Baum. Diesem wird die Marteniza geschenkt, und beim Anbinden des Glücksbringers wünscht man sich etwas Schönes.

Körper: Stärkung

Frühlingskräuter sind die ultimativen Kraftpakete, die Lebensgeister und einen wintermüden Stoffwechsel wieder in Schwung bringen. Und es gibt jetzt noch Gemüse aus dem Winterlager, das aufgebraucht werden sollte, wie Möhren, Sellerie und Lauch. Pressen Sie Ihr gutes Biogemüse und trinken Sie dieses schluckweise, oder kombinieren Sie es mit Getreide wie Gerste und Reis. Diese beiden tun dem Körper insofern gut, da sie entlastend wirken. Essen Sie einfach und gesund.

Rezept zur Körperstärkung
Einfache Gerstensuppe
Gerste gründlich waschen. Karotten, Zwiebeln, Sellerie und Lauch fein schneiden. Die Zwiebeln leicht in Öl anrösten, die Gerste hinzufügen und mit Salzwasser aufgießen. Mit dem restlichen Gemüse und Lorbeerblatt sanft köcheln lassen, bis eine schöne dicke Suppe entsteht. Kurz vor dem Servieren mit feingeschnittener Petersilie und etwas Thymian verfeinern. Zu dieser reichhaltigen Suppe passt hervorragend ein Frühlingskräutersalat.

Kräuter und Heilpflanzen

Brennnessel, Löwenzahn, Bärlauch
Brennnesselblätter, als Tee verabreicht, sollen den Körperstoffwechsel intensiv anregen.
Fein aufgeschnittene Löwenzahnblätter im Salat sind äußerst schmackhaft und können unseren Zivilisationserkrankungen entgegenwirken.
Bärlauch ist ein typisches Frühjahrskraut, das in halbschattigen Laubwäldern wächst. Er schmeckt auf Salaten und als Pesto verarbeitet, ist würzig und sehr gesund.

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